Wenn eine Krise physische Betriebsabläufe trifft, entscheiden Sichtbarkeit, Konnektivität und Vorbereitung darüber, wie schnell Teams handeln und den Normalbetrieb wiederherstellen können.
Der aktuelle State of Connected Operations Report basiert auf einer Befragung von 1.550 Fachkräften im Katastrophenschutz aus 21 Branchen und sieben Ländern. Er zeigt, wo Organisationen bei der Notfallvorsorge noch verwundbar sind und welche Rolle Echtzeitdaten, vernetzte Technologien und geschulte Mitarbeitende bei einer widerstandsfähigen Reaktion spielen.
Die Bereitschaftslücke ist messbar
Nur 24 % der Befragten fühlen sich so gut vorbereitet, wie sie es sein könnten. Gleichzeitig berichten 64 % von inkonsistentem, seltenem oder fehlendem Zugriff auf Echtzeitdaten zu wichtigen Ressourcen während einer Krise. Gerade dann, wenn jede Sekunde zählt, erschweren solche Informationslücken fundierte Entscheidungen, die Koordination von Einsatzteams und den Schutz von Mitarbeitenden.
Was Sie im Bericht erfahren
- Assets und Personal in Echtzeit im Blick behalten: 95 % geben an, dass die Unfähigkeit, geschäftskritische Assets während einer Krise zu lokalisieren, zu finanziellen Verlusten geführt hat. 72 % bewerten diese Verluste als moderat bis schwerwiegend.
- Kritische Kommunikation absichern: 79 % sorgen sich darum, die Konnektivität aufrechtzuerhalten, wenn Infrastruktur beeinträchtigt ist. Der Bericht zeigt, wie unzuverlässige Verbindungen Entscheidungen, Sicherheit und Reaktionskoordination behindern.
- Vorsorge in schnellere Wiederherstellung übersetzen: 93 % der Unternehmen, die aktiv für Notfallereignisse planen, können innerhalb von drei Tagen nach einer Katastrophe zum Normalbetrieb zurückkehren.
- Technologie gezielt einsetzen: 89 % glauben, dass KI die Katastrophenreaktion innerhalb der nächsten fünf Jahre grundlegend umgestalten wird. Wearables, Vorfall- und Routenmanagementsysteme sowie Live-Betriebs-Dashboards gehören zu den Technologien, die Führungskräfte bereits heute als besonders hilfreich einstufen.
Zusätzlich bietet der Bericht einen praxisnahen Krisenbereitschaftsfahrplan mit Fragen zu Risikobewertung, Echtzeit-Transparenz, Backup-Konnektivität, Training und Wiederherstellung. So können Verantwortliche aus Fuhrpark, Betrieb, Arbeitssicherheit, physischer Sicherheit und Technologie bestehende Lücken systematisch identifizieren und ihre Notfallplanung konkret weiterentwickeln.